Was ist Durst?
Jemanden vergessen, nicht an ihn denken, obwohl man könnte.
Für jemanden zärtliche Gefühle hegen, ihm in Gedanken baldige Rückkehr versprechen.
Eine beklemmende, beunruhigende Stimmung, die verstärkt wird, durch ein ständiges Auf- und
wieder Abtauchen in ein kindliches Bewusstsein.
Vom Erwachsensein überfordert sein. Als einziger atemloser empathischer Zeuge die Natur in
ihren vielfältigen Erscheinungsformen, doch niemals kommt eine Antwort von ihr.
Durst offenbart sich in verschiedenen Metamorphosen des Phantasmas vom versehrten Körper als obsessives Grundmuster einer Bildwelt und aktionistischer Darstellung.
Eine Metapher der im Innersten des Menschen vorhandenen Unverletzlichkeit und Unbesiegbarkeit.
